Beratungsbüro für Computerhilfsmittel, Diagnostik
und Kommunikation
an der Landesschule für Körperbehinderte
Neubrandenburg
Träger: Land Mecklenburg-Vorpommern für sächliche und personelle Ausstattung

Einzugsbereich: Land Mecklenburg-Vorpommern und Randgebiete Brandenburgs

Gegründet: Juni 1995

Versorgungsstand: ca. 100 Hilfsmittelbearbeitungen, Schüler unserer
Einrichtung und auswärtige Schüler

Ausstattung: Computergrundausstattung mit behindertengerechter Hard- und Software (Tas-
ter, Schalter, Halterungen, Talker, Spezialtastaturen, Tastatursimulatoren, Sensoren, Maus-
ersatz und Maussimulatoren, Joysticks, Trackballs, Montageelemente, Sprachausgaben, batte-
riebetriebene Spielsachen, Spezialsoftware, Kommunikationshilfsmittel)
1 Sonderpädagoge, 1 Techniker, Zusammenarbeit mit Therapeuten und Sprachtherapeuten
nach Bedarf



Personenkreis, der beraten wird: SchülerInnen, die auf Grund ihrer Schädigung nicht
sprechen, lesen und/oder nicht mit sonst üblichen Geräten schreiben können, sowie Eltern, Betreuer,
Lehrer.



Beratungsangebot: Diagnose- und Erprobungsphase

  • Problemanalyse zur Bestimmung der möglichen Ziele, die durch Einsatz von
    Kommunikationshilfen verfolgt werden sollen
  • Diagnostik zur Einschätzung der noch vorhandenen motorischen, kognitiven, visuellen
    und kommunikativen Möglichkeiten
  • Beratung und Erprobung im Hinblick auf geeignete Kommunikationshilfen
  • Erarbeitung einer pädagogisch-therapeutischen Stellungnahme für die Antragstellung
    bei entsprechenden Kostenträgern (Krankenkassen, Sozialamt, Hauptfürsorgestelle,
    Arbeitsamt...)
  • Einholen von Angeboten für die Hardwarekonfiguration sowie ggf. benötigte Spezial-
    Möbel
  • Hilfe und Unterstützung bei der Durchsetzung der Versorgung, Gespräche
    Kostenträgern
  • Nach Genehmigung und Auslieferung erfolgt die Systembetreuung und Anleitung der Be-
    treuer, Eltern und des Schülers und Begleitung des Förderprozesses
  • Systemanpassung nach bestimmter Zeit aufgrund von Lernfortschritten bzw. mögli-
    chen Veränderungen der motorischen und kognitiven Voraussetzungen des Schülers
  • Durchführung von Einzelförderungen



  • Informations- und Fortbildungsangebote: Angebot von Fortbildungen für andere Schulen,
    Förderschulen, Referendare, unterrichtsbegleitendes Personal
    Verbreitung von Informationen im Internet und Bearbeiten von E-Mail-Anfragen

    Zusammenarbeit mit anderen Organisationen: Lebenshilfe e. V., Autismusverband, MDK,
    Krankenkassen, Sozialhilfeträger, Verband „Leben mit Behinderung“ e.V. Hamburg, ISAAC
    Deutschland u.a.

    Kontinuierliche Begleitung: Ratsuchende Personen müssen jederzeit eine Anlaufstelle für
    Beratung zur Verfügung haben

    Entwicklungs- und Weiterbildungsarbeit: Ständiges Kennen lernen und Erproben einschlä-
    giger Hard- und Software für das Beratungsangebot, Studium von Fachliteratur, Besuch der
    Reha-Messe
    Entwicklung didaktischer Möglichkeiten hinsichtlich eines Computereinsatzes im Unterricht

    Fachliteratur zum Thema "Unterstützte Kommunikation" finden Sie auf der Internetseite
    des ,,von Loeper Literaturverlages": Das ,,Handbuch der Unterstützten Kommunikation"
    sowie die Zeitschrift ,,Unterstützte Kommunikation".

    Stand: 09/2011

    Renate Rust
    Sonderpädagoge
    Leiterin des Computer-
    Beratungsbüros